Der Herr der Ringe ist für mich ein Meisterwerk.
Sowohl die Geschichte, als auch die Charaktere und die Welt in der sie spielt wurde mit so viel Liebe zum Detail geschaffen, dass man es kaum erwarten kann den nächsten und dann wieder den nächsten Band endlich beginnen zu können.
Natürlich ist der Schreibstil ein wenig gewöhnungsbedürftig und nicht jedermanns Sache. Aber es lohnt sich wirklich wenn man durchhält.
Tolkiens populärster Teil seines literarischen Lebenswerkes ist ein absolutes Muss für alle, die gerne
Fantasyliteratur lesen. Er verwendet eine sehr poetische Sprache, die es leider für viele langwierig erscheinen lässt. Jedoch behandelt er die wichtigsten Themen des Menschen und dies tut er zeitlos, was den inhaltlichen Teil für jeden zugänglich macht. Es gleicht mit seiner detaillierten Welt und Geschichte einem realen Epos.
Ich las leider nur bis mitte des 2ten Teils, dann musste ich es weggeben und kam nie wieder dazu sie anzufangen :(
Das erste Buch jedoch verzauberte mich und das 2te zog sich etwas lästig, wobei ich auch ziemlich jung war und deswegen nocheinmal anfangen sollte.
Ist ein Fantasyroman, der nach den ersten 30 Seiten Naturbeschreibung immer spannender wird. Ist auch viel besser als die Filme.
Das Buch ist einfach genial. Ich könnte es jetzt stundenlang loben und hochpreisen, aber ich will mehr dazu nicht sagen. Der Grundstein aller Fantasy-Literatur.
Habe nur bis zum zweiten Band gelesen und den nichtmal fertig. Finde seine Art zu schreiben extrem langweilig. Landschaftsbeschreibungen ziehen sich seitenweise dahin ohne Spannung oder dergleichen. Fantasy, die keine ist.
Ich gebe dem Buch ein "ausgezeichnet", weil das Original ausgezeichnet ist.
Von dieser Version würde ich aber die Finger lassen, das ist nämlich die neue Übersetzung von Wolfgang Krege. Sie ist nicht schlecht, aber zu modern für den Inhalt.
Es fängt dabei an, dass der Hobbit Sam seinen Herrn Frodo "Chef" nennt und endet bei ziemlich unpassenden Bezeichnungen.
Wenn ihr den Herrn der Ringe genießen und nicht bloß lesen wollt, dann kauft euch die alte Übersetzung von Margarete Carroux. Sie hat das Buch, wie ich zumindest irgendwo gelesen habe, zusammen mit Tolkien selbst übersetzt, der ja auch Deutsch konnte.
Das ist wohl Argument genug.
Wenn es nicht reicht, dann sei noch hinzugefügt: Die alte Übersetzung liest sich ein wenig schwerer, wenn man es so sehen will, ist aber auch viel zauberhafter. Mittelerde bekommt einen Hauch Lebendigkeit und Fantastik, der der neuen Übersetzung fehlt.
Muss man zu diesem Buch etwas sagen ? Ja, man muss. Inzwischen kennen zwar sehr viele Leute den Film bzw. die Trilogie des Films aber das Buch lesen wahrscheinlich nicht alle. Dabei lohnt es sich gerade das Buch zu lesen.
Tolkien hat hier nicht nur einfach ein Fantasybuch geschrieben, sondern praktisch das Fantasybuch. Der Herr der Ringe stellt ein dermassen komplexes Universum auf die Beien, dass sich alle nach ihm stammenden Fantasybücher meist damit mesen müssen und zwangsläufig scheitern. Tolkien hat akribisch eine Welt erschaffen die ausser ein paar Gemeinsamkeiten nichts mehr mit unserer Welt zu tun hat. Man glaubt sich rein technologisch zwar im puren Mittelalter gefangen merkt aber bereits nach wenigen Seiten, dass praktisch nichts mehr ist wie es vorher war. Tolien erschuf Rassen, Völker, eine komplette Fauna und teilweise auch entsprechende Flora dazu. Seine Völker werden nicht kurz in 2 Absätzen abgehandelt sondern lang und breit eingeführt und gepflegt. Zum Volk der Hobbits gibt es ellenlange Stammbäume und Vorgeschichte noch und noch. Die Zwerge, Elben, Menschen und anderen Rassen haben alle ihre speziellen Eigenschaften die sie mehr oder minder liebens- oder auch verachtens- und bemitleidenswert machen. Selbst die sie umgebenden Landschaften weisen eine eigene Geschichte auf die ebenfalls in die grossartige Erzählung mit einfliesst.
Ein junger Hobbit namens Frodo Beutlin wird auf dem 111. Geburtstag seines Pfegeonkels Bilbo Erbe eines geheminisvollen Ringes. Dieser unscheinbare Ring scheint das Zeichen einer besonderen Macht zu sein, doch Frodo bedeutet er nichts. Erst als ein befreundeter Zauberer den Ring näher untersucht, zeigen sich dier ersten Anzeichen einer Bedrohung. Frodos Auftrag: Bring den Ring zu den Elben und zeige ihn dort. Dieser einfache Auftrag führt Frodo bereits an den Rand des Verhängnisses, stellt aber nur den Auftakt der eigentlichen Geschichte dar. Denn bei den Elben wird die Bedeutung des Ringes offenbar und die eigentliche Geschichte nimmt ihren Lauf.
Äusserst empfehlenswert für alle Freunde des Genres.
Tolkiens Meisterwerk. Ich habe die Grüne Edition von 1999, 3 Bände mit schönen Illustrationen und Beschreibungen der Elfensprache als auch geschichtliches zu Mittelerde im Anhang.
Generationen sind mit den Auenländern Frodo, Sam, Merry, Pipping, dem Zauberer Gandalf, dem Zwerg Gimli, dem Elfen Legolas, dem Dunedain Aragorn und Erbe Isildurs und letztlich dem bösen Zauberer Sauron aufgewachsen. Der Kampf zwischen Gut und Böse um den "Einen Ring" hat auch in dieser wunderbar gezeichneten Welt ein gutes Ende.
Wie oft habe ich selbst davon geträumt, selbst die Wege im Auenland zu beschreiten, oder mit Schild und Schwert schleichend durch die Höhlen von Moria zu gehen, nur um an der nächsten Biegung einem Troll oder schlimmerem zu begegnen. Ein Buch, welches vermag einen so in die Geschichte hineinzuziehen, ist in der Tat ein Jahrhundert-Roman der Fantasy-Literatur!